Gartenwetter für Deutschland
Ihr Ratgeber für optimale Pflanzenpflege, saisonale Arbeiten und phänologische Beobachtungen im Gartenjahr.
Gartenwetter für Berlin
Vollständige Vorhersage24 °C
Wärmste Stunde bis morgen
14 °C
Kein Frost erwartet
0 l/m²
Kein Niederschlag erwartet
0 l/m²
Gießen empfohlen
12 km/h
Zum Spritzen grenzwertig
Werte für die nächsten 48 Stunden, berechnet aus der Stundenvorhersage.Bodenfrost ist schon möglich, wenn die Luft noch etwa 4 °C hat. Zum Spritzen gilt eine Windgrenze von 5 m/s (18 km/h).
Empfehlung des Monats · Unser Gartentipp
Unser Gartentipp
Baum pflanzen
Standort, Boden und Sorgfalt beim Pflanzen entscheiden maßgeblich über die Zukunft eines Baumes. Gerade junge Bäume benötigen mehr Pflege als man meint. Um keine Enttäuschung zu erleben, sollte man nur hochqualitative Ware verwenden. Die Wahl des Baumes ist bereits grundlegend. Nicht alle Arten eignen sich für jeden Boden. Wer nur wenig Platz zur Verfügung, sollte kleinwüchsige Baumarten wählen. Je nach Pflanze muss man die richtige Witterung abpassen.
Beim Kauf ist darauf zu achten, dass weder Stamm noch Äste verletzt sind. Auch die Astschnittstellen sollten klein und gleichmäßig sein. Befindet sich Jute am Stamm oder um den Wurzelballen, ist dieser zur Qualitätsprüfung zu entfernen. Bäume, die im Topf oder Sack verkauft werden, müssen strahlenförmig vom Stamm verlaufende Wurzeln haben. Der Wurzelballen sollte weder zu nass noch zu trocken sein.
Je nach Standortbedingungen ist ein entsprechend großes Pflanzloch vorzubereiten. In den tieferen Schichten befindet sich optimalerweise großkörniges Material, in der Oberschicht Humus. Bevor der Baum in das Loch gesetzt wird, werden die Wurzeln gerichtet und verletzte entfernt. Die Pflanzhöhe ist das Entscheidende überhaupt. Wer den Baum zu tief setzt, beeinträchtigt damit dessen Entwicklung. Dünne Wurzeln bekommen nicht genügend Sauerstoff und beginnen zu faulen. Die Fäulnis breitet sich dann sukzessive über den ganzen Wurzelballen und später auch den Baum aus. Oberflächlich sollte ein Gießring angelegt werden, damit das Wasser nicht unnötig zur Seite abfließt. Von Düngen ist unbedingt abzuraten, da Stickstoff die Wurzelentwicklung hemmt.
Das Anbinden an nur einen Pfahl hat sich als falsch herausgestellt. Dadurch bleibt der Baum nicht mehr elastisch und kann bei starkem Wind abbrechen. Deshalb sollte man immer seitliche Pfähle verwenden, die ein Schwingen bei Wind noch ermöglichen. Erst im dritten Standjahr werden diese entfernt, wenn das Anwachsen beendet ist.
Phänologischer Kalender
Natur im Jahreslauf – September
Jetzt: Frühherbst. Schwarzer Holunder und Haselnuss reifen.
Etwa September. Die phänologischen Zeiten richten sich nach der Natur, nicht nach dem Datum: im Süden und im Flachland beginnen sie früher als im Norden und in den Bergen.

Die zehn phänologischen Zeiten
- Vorfrühling
- — Ende Februar bis Anfang März
- Erstfrühling
- — März bis April
- Vollfrühling
- — April und Mai
- Frühsommer
- — meist Juni
- Hochsommer
- — Juli
- Spätsommer
- — August
- Frühherbst (aktuell)
- — September
- Vollherbst
- — Oktober
- Spätherbst
- — November
- Winter
- — Ende November bis Februar
Die Phänologie beschreibt die Entwicklungserscheinungen in der Natur, die im Jahresverlauf regelmäßig auftreten und bezieht sich dabei vor allem auf die Ökologie und die Biogeografie. Mittels eines phänologischen Kalenders werden die Eintrittszeiten bestimmter Erscheinungen erfasst. Insgesamt gibt es 10 phänologische Zeiten. Allerdings ist das Eintreten dieser Zeiten regional unterschiedlich und deckt sich nicht mit den meteorologischen oder astronomischen Jahreszeiten. Im Süden beginnen pflanzliche Entwicklungen in der Regel früher als im Norden, im Flachland ebenfalls eher als in höheren Lagen.
Der phänologische Kalender dient in der Landwirtschaft als Grundlage zur Beurteilung, welche Arbeiten anstehen und durchzuführen sind. Das Pflanzenjahr beginnt mit dem Vorfrühling Ende Februar-Anfang März. Die ersten Schneeglöckchen und der Winterjasmin blühen, Haselnuss und Salweide zeigen ebenfalls Blüten. Während des Erstfrühlings blühen Forsythie, Kirsche und Birne. Die Natur ergrünt. Landwirtschaftliche Produkte wie Kartoffeln und Rüben werden in die Erde gebracht.
Der Vollfrühling im April und Mai bringt dann überall das Grün zurück. Markant ist vor allem die Blüte des Apfels. Im Frühsommer, der größtenteils im Juni herrscht, blühen vorrangig Gräser und der Schwarze Holunder. Die heißeste Zeit des Jahres wird durch den Hochsommer gekennzeichnet. Dann blüht die Sommerlinde, Johannisbeeren reifen. Der Spätsommer lässt frühe Obstsorten reifen. Die zweite Heuernte wird eingefahren, das Heidekraut beginnt zu blühen.
Während des Frühherbstes reifen der Schwarze Holunder und die Haselnuss. Im Vollherbst können Quitten, Walnüsse, Äpfel und Wein geerntet werden. Das Laub beginnt sich zu verfärben. Mit dem Laubabwurf der Wildbäume setzt der Spätherbst ein. Ab Ende November herrscht dann Winter, die Vegetation ruht bis zum Start ins neue Gartenjahr.
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Iris pflanzen

Jetzt ist die beste Zeit, um Iris zu pflanzen. Sie brauchen einen sonnigen und trockenen Standort mit reichlich organischen Stoffen. Die Zwiebeln werden circa 7 cm tief gesetzt. Man lässt sie mehrere Jahre wachsen, bis der Bestand zu dicht ist. Im Herbst werden die Pflanzen auf Krankheiten untersucht und braune Blätter abgeschnitten. Die Blüten zeigen sich dann von Mai bis Juli.