Damit bezeichnet man eine Ausbuchtung eines Hochs in ein benachbartes Gebiet mit niedrigerem Luftdruck. Es wird durch das Ausströmen der Luft aus dem Hoch in Richtung des Tiefs verursacht.
Aus den unteren Schichten eines Hochs fließt aufgrund des Luftdruckgefälles zur Umgebung Luft in Richtung des tieferen Drucks heraus. Eine so entstandene keilförmige Ausbuchtung eines Hochs in das benachbarte Gebiet mit niedrigerem Luftdruck nennt man Hochdruckkeil. Besonders bekannt ist der Azorenhochkeil, der sich aus dem Azorenhoch bis nach Mitteleuropa erstrecken kann.