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Sonne am Oberrhein, Schauer im Nordwesten: Freitag stürmischer

22. Oktober 2026·00:03 Uhr
Zuletzt aktualisiert:
3 Min. Lesezeit
Deutschlandwetter
Sonne am Oberrhein, Schauer im Nordwesten: Freitag stürmischer

Das Wetter heute

Heute zieht in den frühen Morgenstunden ein Regenband allmählich in den Osten und Nordosten ab, auch im Südosten regnet es zunächst noch. Von Westen her lassen die Niederschläge nach, und die Wolkendecke lockert auf. Die Frühwerte liegen zwischen 10 und 2 Grad. Im Bergland weht ein lebhafter Südwestwind mit stürmischen Böen, in exponierten Lagen gibt es Sturmböen. Auch an der Nordsee frischt der Wind mit steifen bis stürmischen Böen auf.

Die Wetteraussichten

Am Vormittag fällt an Oder und Neiße anfangs noch etwas Regen, der aber rasch ostwärts abzieht. Sonst bleibt es meist bewölkt, im Süden scheint vor allem vom Oberrhein bis ins Alpenvorland länger die Sonne, und es bleibt dort trocken. Im Tagesverlauf breiten sich vom Westen und Nordwesten bis in die Mitte einzelne Schauer aus, im Nordwesten sind kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte erreichen 11 bis 15 Grad, am Oberrhein bis 17 Grad, in den Bergen um 9 Grad. Der Südwestwind weht mäßig bis frisch, an der Nordsee und im Bergland mit stürmischen Böen, die am Abend nachlassen.

Am Freitag ziehen in der Westhälfte dichte Wolken auf, und rasch setzt Regen ein. Die Osthälfte startet dagegen trocken mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Am Nachmittag greifen Wolken und Regenfälle auch auf den Osten über, während in der Westhälfte Schauer folgen und im Südwesten Gewitter möglich sind. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 14 Grad, in der Lausitz und am Oberrhein auf um 16 Grad. Der südliche Wind frischt deutlich auf und bringt in der Westhälfte starke bis stürmische Böen, an der Nordsee und in höheren Lagen Sturmböen, exponiert teils sogar orkanartige Böen.

Am Samstag zeigt sich der Himmel wolkig bis stark bewölkt. In der Nordhälfte regnet es zunächst, wobei der Regen nur langsam nach Norden abzieht. Im äußersten Süden fällt schauerartiger Regen, oberhalb von 1200 Metern Schneeregen oder Schnee. Dazwischen bleibt es meist trocken. Die Höchstwerte liegen bei 8 bis 13 Grad. Anfangs weht ein windiger bis stürmischer Wind aus Süd bis Südwest, auf dem Brocken herrscht Orkan. Am Nachmittag und Abend lässt der Wind vorübergehend nach.

Am Sonntag bleibt es im Osten zunächst noch trocken, ansonsten breitet sich Regen ostwärts aus. Besonders in den Staulagen der Mittelgebirge von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald kommen ergiebige Mengen zusammen, sodass die Warnschwelle für Dauerregen überschritten werden kann. In der zweiten Tageshälfte geht der Regen von Nordwesten und Westen in Schauer über, vereinzelt mit kurzen Gewittern, dazwischen lockert es auf. In Bayern werden um 10 Grad erreicht, sonst um 13 Grad, am Oberrhein und im Rhein-Main-Gebiet bis 16 Grad. Der mäßige bis frische Wind um Süd dreht im Tagesverlauf auf West und bringt teils stürmische Böen, an der See schwere Sturmböen und in Hochlagen teils orkanartige Böen.

Am Montag wechseln sich Sonne und Wolken ab, an der See gehen wiederholt, sonst nur vereinzelt Schauer nieder. Zum Abend verdichten sich im Westen die Wolken, und es beginnt zu regnen. Die Temperaturen klettern auf 11 bis 16 Grad, am wärmsten wird es am Oberrhein. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig, an der See frisch mit stürmischen Böen.

Am Dienstag ist es in der Nordwesthälfte stark bewölkt, zeitweise fällt Regen. Im übrigen Land zeigen sich die Wolken eher locker, und nur vereinzelt ist etwas Regen möglich. Die Höchstwerte erreichen 12 bis 16 Grad, erneut mit den mildesten Werten am Oberrhein. Der Südwestwind weht mäßig, an der See frisch bis stark mit stürmischen Böen.

Am Mittwoch ist es wechselnd bewölkt, gelegentlich fällt etwas Regen oder ein kurzer Schauer. Im Süden und Südosten bleibt es meist trocken. Mit 13 bis 17 Grad wird es noch etwas milder. Dazu weht ein mäßiger, an der See frischer bis starker Südwestwind, dort mit stürmischen Böen.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei Q.met.

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