WOHER UNSERE WETTERDATEN KOMMEN
Modelle
Unsere Prognosen beruhen auf mehreren numerischen Wettermodellen – dem ICON des Deutschen Wetterdienstes, dem IFS des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage und dem amerikanischen GFS. Diese Modelle rechnen unabhängig voneinander; wo sie übereinstimmen, ist die Prognose sicher, wo sie auseinanderlaufen, wächst die Unsicherheit.
Verfeinerung
Rohe Modelldaten liegen in einem Raster vor, das lokale Besonderheiten nicht erfasst. Wir rechnen sie auf Ortsebene herunter und berücksichtigen dabei Höhenlage, Geländeform, Bebauung und Gewässernähe. Deshalb unterscheidet sich die Vorhersage für zwei Nachbarorte spürbar.
Abgleich mit Messwerten
Mehrmals täglich vergleichen wir laufende Prognosen mit den tatsächlich gemessenen Werten und korrigieren systematische Abweichungen.
Meteorologische Bewertung
Kritische Lagen – Unwetter, Glätte, Hitze – bewertet ein Meteorologe persönlich. Automatik allein erkennt nicht, ob aus einer Gewitterlinie eine Sturzflut wird.
Wie wir mit Unsicherheit umgehen
Wir geben keine Scheingenauigkeit an. Über den siebten Tag hinaus zeigen wir Tendenzen und Bandbreiten statt einzelner Werte. Wenn sich Modelle widersprechen, schreiben wir das.
Korrekturen
Wenn eine Prognose deutlich danebenlag, benennen wir das im Wetter-TV und in den News – dazu stehen wir.