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Sonne im Osten, Regen im Westen: an der Nordsee stürmische Böen

13. Oktober 2026·00:03 Uhr
Zuletzt aktualisiert:
3 Min. Lesezeit
Deutschlandwetter
Sonne im Osten, Regen im Westen: an der Nordsee stürmische Böen

Das Wetter heute

Heute zeigt sich das Wetter zweigeteilt. Im Südosten und Osten lösen sich die Nebelfelder am Vormittag auf, danach scheint dort bis in den Mittag hinein längere Zeit die Sonne. Im übrigen Land ziehen dagegen immer mehr Wolken auf, und gebietsweise fällt Regen oder es gehen Schauer nieder. An der Nordsee und in Schleswig-Holstein sind am Abend einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 18 Grad. Der Wind weht schwach, im Norden und Westen mäßig aus Süd bis Südwest. An der Nordsee frischt er mit starken Böen auf, zum Abend sind an exponierten Stellen auch stürmische Böen möglich.

In der Nacht ist der Himmel häufig nur gering bewölkt oder klar, im weiteren Verlauf bilden sich gebietsweise Nebelfelder. Im Westen und Nordwesten verdichten sich die Wolken, gegen Morgen fällt dort etwas Regen. Von der Nordsee bis in den Westen kühlt die Luft auf 11 bis 7 Grad ab, sonst auf 6 bis 0 Grad. Von der Schwäbischen Alb über Bayern bis nach Brandenburg gibt es gebietsweise leichten Luftfrost bis -2 Grad.

Die Wetteraussichten

Am Mittwoch hängen südlich der Donau zunächst noch dichte Wolken, an den Alpen regnet es bis zum Nachmittag etwas. Im Tagesverlauf lockert die Bewölkung dort zunehmend auf. Im übrigen Deutschland lösen sich die Nebelfelder auf, danach wechseln sich Wolken und heitere Abschnitte ab, und es bleibt trocken. Die Höchstwerte reichen von 16 Grad im Umfeld von Nord- und Ostsee bis 21 Grad am Oberrhein. Der Wind kommt schwach, im Nordosten mäßig aus westlichen Richtungen, vor allem an der Ostsee weht er stark böig.

Am Donnerstag braucht der Nebel und Hochnebel vor allem im Süden teils lange, bis er sich auflöst. Anschließend wird es heiter bis wolkig und es bleibt trocken. Mit 16 bis 20 Grad ist es sehr mild, im Westen und Südwesten werden lokal bis zu 22 Grad erreicht. Der Wind weht überwiegend schwach, an der Nordsee mäßig, zumeist aus südlichen Richtungen.

Am Freitag löst sich der Nebel regional nur zäh auf, danach zeigt sich der Süden freundlich oder sonnig und trocken. Im Nordwesten verdichten sich dagegen die Wolken, und am Abend fällt rund um die Deutsche Bucht etwas Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 22 Grad, am wärmsten wird es entlang des Oberrheins. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis Südwest.

Am Samstag sorgt eine durchziehende Front für wechselhaftes Wetter. Abseits davon ist es teils freundlich, teils stärker bewölkt. Zunächst bleibt es noch sehr mild, zum Wochenende hin kühlt es sich dann leicht ab.

Am Sonntag beginnt der Tag trüb durch Nebel, Hochnebel oder dichte Wolkenfelder. Im Tagesverlauf lockert es von Osten her größer auf. Besonders im Südwesten, im Nordosten sowie im Stau des Erzgebirges und der Alpen fällt etwas Regen, sonst bleibt es meist trocken. Die Temperaturen erreichen 12 bis 17 Grad. Der Wind weht schwach aus Nordost bis Nord, in Küstennähe frischt er zeitweise böig auf.

Am Montag bleibt der Himmel im Norden noch längere Zeit hochnebelartig bedeckt. Anderswo wird es nach Auflösung des Nebels freundlich oder sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen bei 11 bis 17 Grad. Der Wind kommt schwach aus Ost bis Nordost und frischt an den Küsten zeitweise böig auf.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei Q.met.

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