Nullgradgrenze

Das ist die Höhe, in der die Lufttemperatur genau null Grad Celsius beträgt. Oberhalb dieser Grenze herrscht in der Regel Frost, unterhalb liegen die Temperaturen über dem Gefrierpunkt.

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Das ist die Höhe über dem Meeresspiegel, in der die Lufttemperatur genau null Grad Celsius beträgt. Weil die Temperatur in der Atmosphäre normalerweise mit der Höhe abnimmt – im Mittel um etwa 0,65 Grad pro 100 Meter –, ist es oberhalb der Nullgradgrenze kälter als null Grad und unterhalb wärmer. Sie wird auch Null-Grad-Grenze oder Gefrierniveau genannt.

Ihre Höhe schwankt stark mit Jahreszeit und Wetterlage. In Mitteleuropa liegt sie im Hochsommer meist zwischen 3.000 und 4.500 Metern, im Winter oft zwischen 500 und 1.500 Metern. Bei Kaltluft kann sie bis zum Boden absinken. Bei einer Inversion gibt es manchmal sogar zwei Nullgradgrenzen übereinander: Am Boden friert es, darüber liegt eine wärmere Luftschicht. Das ist die typische Lage für gefrierenden Regen und Glatteis.

Für die Vorhersage ist die Nullgradgrenze vor allem im Winterhalbjahr wichtig. Sie zeigt, ob Niederschlag eher als Regen oder als Schnee fällt. Weil Schneeflocken beim Fallen nicht sofort schmelzen, liegt die Schneefallgrenze meist einige hundert Meter unter der Nullgradgrenze. In den Bergen verrät sie Wanderern und Skifahrern, ab welcher Höhe mit Frost, Eis und Schnee zu rechnen ist. Auch die Luftfahrt achtet auf sie, weil sich oberhalb davon Eis an Flugzeugen ansetzen kann.

Auf den Ortsseiten von wetter.net finden Sie die Nullgradgrenze in der stündlichen Vorhersage.

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Quelle: Adobe Stoch