Nebel löst sich zäh, im Südwesten länger Sonne: Freitag neblig

29. Oktober 2026·00:03 Uhr
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Deutschlandwetter
Nebel löst sich zäh, im Südwesten länger Sonne: Freitag neblig

Das Wetter heute

Heute startet der Tag vielerorts unter einer dichten Wolkendecke, und mancherorts hält sich der Nebel hartnäckig bis in den Vormittag hinein. Im Laufe des Tages lockert es aber auf, dann wechseln sich Sonne und Wolken ab. Im Südwesten zeigt sich die Sonne sogar über längere Zeit. Wo der Nebel nicht weichen will, bleibt es mit etwa 8 Grad recht frisch, sonst erreichen die Temperaturen 10 bis 14 Grad. Am mildesten wird es am Niederrhein mit bis zu 16 Grad. Im Norden weht ein mäßiger Nordwestwind, im übrigen Land kommt der Wind meist schwach aus Nordost.

In der Nacht ziehen im Norden dichte Wolken durch, vereinzelt fällt dort noch etwas Regen. Anderswo ist der Himmel wolkig bis klar, später bilden sich gebietsweise Nebel oder Hochnebel. Die Temperaturen sinken von Nord nach Süd auf 10 bis 2 Grad, wo es länger aufklart, gibt es örtlich leichten Frost.

Die Wetteraussichten

Am Freitag beginnt der Tag verbreitet neblig-trüb. Während sich Nebel und Hochnebel im Südwesten rasch auflösen, lichtet sich das Grau in den übrigen Regionen nur zögerlich. Oberhalb der Nebeldecke, in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen, scheint dagegen meist die Sonne. Unter dem Hochnebel kommen die Höchstwerte kaum über 8 Grad hinaus, wo es auflockert, werden bis zu 14 Grad erreicht. Der Wind spielt kaum eine Rolle.

Am Samstag wird es im Südwesten und Westen nach Auflösung des Nebels meist freundlich mit Aufheiterungen, und es bleibt trocken. In den übrigen Landesteilen hält sich das neblig-trübe Wetter teils länger, teils ziehen Wolken durch. Vor allem nach Osten hin fällt vereinzelt leichter Regen oder Sprühregen. Bei zähem Nebel bleibt es mit 7 bis 8 Grad kühl, sonst steigen die Temperaturen auf bis zu 14 Grad. Der Wind weht schwach aus Nord bis Ost.

Am Sonntag überwiegen dichte Wolken. Im Südosten regnet es, in den Alpen fällt Schnee. Am Abend erreicht auch den äußersten Nordwesten leichter Regen. Die Höchstwerte reichen von 6 Grad im Südosten bis 13 Grad im Nordwesten, dazu ist es schwachwindig.

Am Montag bleibt der Himmel meist stark bewölkt, nur im Südwesten lockern die Wolken auf. In der Osthälfte und an den Alpen ist etwas Regen möglich, anderswo fällt gebietsweise ein wenig Sprühregen. Die Temperaturen erholen sich auf 5 bis 13 Grad. Der Wind weht schwach, nur an der Nordsee frischt er mäßig aus Nord bis Nordost auf.

Am Dienstag ändert sich wenig: Es ist stark bewölkt, im Südwesten gibt es Auflockerungen. Gebietsweise kann etwas Sprühregen fallen. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 und 13 Grad. Bei meist schwachem Wind weht an der Nordsee ein mäßiger Wind aus Nord bis Nordost.

Am Mittwoch setzt sich das wolkenreiche Herbstwetter fort, lediglich im Südwesten zeigen sich Auflockerungen. Die Temperaturen erreichen maximal 5 bis 12 Grad. Es bleibt schwachwindig, an der Nordsee weht weiterhin ein mäßiger Wind aus Nord bis Nordost.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei Q.met.

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