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Sturmböen und Gewitter an der Küste, im Süden mehr Sonne

11. Oktober 2026·00:03 Uhr
2 Min. Lesezeit
Deutschlandwetter
Sturmböen und Gewitter an der Küste, im Süden mehr Sonne

Das Wetter heute

Heute wechseln sich Sonne und Quellwolken ab, dabei gehen immer wieder Schauer nieder. Im Norden fallen sie deutlich häufiger als im Süden, vor allem an Nord- und Ostsee ziehen wiederholt Schauer und kurze Gewitter durch. Die Temperaturen erreichen 12 bis 18 Grad, am wärmsten wird es am Oberrhein. Der Wind weht im Süden schwach bis mäßig, sonst mäßig bis frisch und teils stark böig aus westlichen Richtungen. An der Küste und in den Hochlagen treten zeitweise stürmische Böen auf.

In der Nacht zum Montag lassen die Schauer nach, nur unmittelbar an der Küste halten sie sich noch. Gebietsweise lockert die Bewölkung auf, stellenweise bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 und 2 Grad, an der See bleibt es milder. Wo es länger aufklart, sinken die Werte vereinzelt bis auf 0 Grad, in Bodennähe ist dann leichter Frost möglich. An der Ostsee weht noch ein lebhafter, stark böiger West- bis Nordwestwind, ansonsten flaut der Wind allgemein ab.

Die Wetteraussichten

Am Montag zeigt sich der Himmel unterschiedlich bewölkt, zwischendurch gibt es Auflockerungen und sonnige Abschnitte. Vor allem im Osten und Nordosten fallen aber noch einzelne Schauer. Die Höchstwerte reichen von 12 Grad an der Ostsee bis 19 Grad am Oberrhein. Der Wind weht meist schwach um West, nur an der Ostsee anfangs noch mäßig aus Nordwest.

Am Dienstag löst sich im Süden und Osten zunächst der Nebel auf, danach wird es freundlich mit längerem Sonnenschein. Von Nordwesten ziehen dagegen zunehmend dichte Wolken heran, denen bald Regen folgt. Die Temperaturen steigen auf 14 bis 20 Grad. Der Süd- bis Südwestwind weht schwach, im Norden und Westen frischt er etwas auf. An der Nordsee sind starke Böen möglich.

Am Mittwoch zeigt sich nach Auflösung von Nebelfeldern vielfach ein heiterer bis wolkiger Himmel, und es bleibt meist trocken. Lediglich im Süden regnet es noch örtlich. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 22 Grad. Der Südwest- bis Westwind weht schwach bis mäßig, im Norden frisch, an den Küsten zeitweise stark böig.

Am Donnerstag bleibt es vor allem in den Tallagen teils längere Zeit neblig-trüb. Anderswo ist es vielfach heiter, teils sonnig und trocken. Die Temperaturen erreichen 16 bis 22 Grad, vereinzelt sind sogar bis 24 Grad drin. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen, exponiert an Nord- und Ostsee sind starke bis stürmische Böen möglich.

Am Freitag löst sich der Nebel im Süden und Osten nur zäh auf, danach wird es heiter und trocken. Von Nordwesten ziehen im Tagesverlauf dichte Wolken mit etwas Regen auf, die bis zum Abend die Mitte erreichen. Die Höchstwerte liegen bei 15 bis 22 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen, an exponierten Küstenabschnitten drohen starke bis stürmische Böen.

Am Samstag ist es wechselnd bewölkt, gebietsweise fällt etwas Regen. Mit 13 bis 18 Grad wird es merklich kühler. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen, an den Küsten sind starke bis stürmische Böen möglich.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei wetter.net.

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