Trüb an Donau und Alpen, böiger Ostwind im Bergland

04. November 2026·00:04 Uhr
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Deutschlandwetter
Trüb an Donau und Alpen, böiger Ostwind im Bergland

Das Wetter heute

Heute zeigt sich der Himmel über Deutschland meist stark bewölkt. Größere Auflockerungen gibt es vor allem im Westen und Norden. Auch in den Hochlagen des Bayerischen Waldes und der Alpen kommt die Sonne zum Zug, weil die Gipfel über die Wolken hinausragen. Niederschlag fällt fast nirgends. Zwischen Donau und Alpen sowie im Nordstau der östlichen Mittelgebirge bleibt es trüb, und die Temperaturen kommen dort nicht über 5 bis 7 Grad hinaus. In den übrigen Regionen werden bis zu 11 Grad erreicht. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen. Im Bergland frischt er zeitweise stark böig auf, an exponierten Stellen auch stürmisch.

In der Nacht zum Donnerstag ziehen teils Wolken durch, gebietsweise klart es aber auf und Nebel bildet sich. An der See sinken die Werte nur auf etwa 7 Grad, sonst kühlt die Luft auf 3 bis -3 Grad ab. Frost tritt vor allem im Bergland auf und dort, wo der Himmel länger klar bleibt.

Die Wetteraussichten

Am Donnerstag löst sich der Nebel teilweise nur langsam auf. Danach folgen freundliche Abschnitte, und mancherorts scheint die Sonne auch länger. Nur vereinzelt bleibt es den ganzen Tag neblig-trüb. Es bleibt trocken. Unter dem Nebel erwärmt sich die Luft nur auf etwa 3 Grad, sonst sind 5 bis 10 Grad möglich. Dazu weht ein schwacher, teils mäßiger Ostwind.

Am Freitag ist es besonders vom Nordwesten bis zum Erzgebirge und zum Bayerischen Wald freundlich. Anderswo halten sich gebietsweise zäher Nebel oder Hochnebel. Wie warm es wird, hängt vom Sonnenschein ab: Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 11 Grad. Der Ostwind weht schwach bis mäßig.

Am Samstag wechseln sich heitere Abschnitte mit Gebieten ab, die lange oder sogar ganztägig bedeckt oder neblig-trüb bleiben. Dort fällt teilweise Sprühregen. Die besten Chancen auf längeren Sonnenschein haben die mittleren Landesteile. Die Temperaturen erreichen 4 bis 10 Grad, im Dauernebel bleibt es kälter. Der Wind kommt schwach aus Ost bis Südost, im Südwesten aus unterschiedlichen Richtungen.

Am Sonntag setzt sich das überwiegend trübe Wetter fort, stellenweise kommt aber auch die Sonne heraus. Örtlich nieselt es. Je nach Sonnenschein steigen die Höchstwerte auf 3 bis 11 Grad. Der Wind weht schwach aus Südost.

Am Montag ist es verbreitet wolkig oder stark bewölkt, und gebietsweise fällt leichter bis mäßiger Regen. Die Temperaturen reichen von 6 Grad in Vorpommern bis 13 Grad am südlichen Oberrhein. Der südliche Wind weht schwach, an den Küsten und im Bergland mäßig bis frisch. An den Alpen setzt Föhn ein.

Am Dienstag lockert die Bewölkung nur vorübergehend auf. Von Westen her kommt leichter bis mäßiger Regen auf, der teils schauerartig stärker wird. Die Höchstwerte steigen von Nordost nach Südwest auf 6 bis 14 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd.

Johannes Graf
Über den Autor

Johannes Graf

B. Sc. Meteorologie

Schon seit meiner Kindheit empfinde ich eine große Leidenschaft für meteorologische Phänomene. Das Wetter draußen zu beobachten sowie die ständigen Schwankungen des Thermometers faszinieren mich nach wie vor. Diese Verbundenheit mit der Meteorologie motivierte mich dazu, ein Meteorologiestudium am Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren. Seit April 2022 lebe ich meine Leidenschaft beruflich aus und bin Mitglied des Teams bei Q.met.

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